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Elite Women’s Hockey League

Eagles mit Sieg in die EWHL-Winterpause

Auch im Rückspiel gegen den Tabellenletzten Olimpija Ljubljana lassen die Südtirolerinnen keinen Gegentreffer zu


Shelby Perry steuerte zwei Tore zum 5:0 Sieg bei

 

Bozen, 10.12.2018 – Von vorne herein gewonnene Spiele gibt es nicht. Selbst Liganeuling und Schlusslicht Olimpija Ljubljana muss erst geknackt werden, zumal  zu Hause. Zumal wenn die slowenische Nationaltorhüterin Pia Dukarič einen guten Tag hat. Die Eagles reisten ohne Hannah Peer in die slowenische Hauptstadt. Eine Prellung beim Freitagspiel ließ einen Einsatz nicht zu. Dafür schüttelte die Toblacherin Alina Kiebacher die Müdigkeit aus den Knochen (Toblach war erst gegen 2 Uhr früh aus Turin nach Hause gekommen) und zeigte in der Eishalle Dvorana Zalog eine gute Partie in ungewohnter Position als Stürmerin.

Von Pia Dukarič war die Rede und davon, dass sie eine ernste Hürde ist, wenn sie einen guten Tag hat. Sie hatte. Von 73 Torschüssen der Eagles konnte sie 68 abwehren. Das Heimteam nahm das Gehäuse der Eagles gerade mal sechs Mal ins Visier, dafür musste Eagles-Goalie Daniela Klotz – im Schlussdrittel machte sie für Martina Marangoni Platz - aber zwei Mal in höchster Not ihre Reflexe auspacken.

In der 16. Spielminute des Startdrittels ist der Bann gebrochen. Laura Kraus zieht von der blauen Linie ab und Samantha Gius hält im richtigen Moment den Schläger hin. Pia Dukarič muss kapitulieren.

Kurz vor Ende der ersten zwanzig Spielminuten doppelt Shelby Perry nach. Im Mittelabschnitt erzielt erneut Shelby Perry, erneut in Überzahl mit einem trockenen Schuss neben die Latte für klare Verhältnisse. Auf Ljublijanas Seite agierte wie immer Pia Pren auffällig, aber ohne wirkliche Hilfe ihrer Mitspielerinnen.

Im Schlussdrittel darf das Publikum dann einen kuriosen Treffer von Valentina Bettarini bestaunen, die die Scheibe, nach einem Furioso von Chelsea Furlani irgendwie an Freund und Feind vorbei über die Torlinie schiebt. Wie genau, hat keiner wirklich gesehen. Den Schlusspunkt setzt Kapitän Chelsea Furlani mit einem unwiderstehlichen Sololauf und einem Backend-Schlenzer.

Die Eagles holen damit den dritten Sieg ohne Gegentor in der laufenden Meisterschaft und festigen den vierten Tabellenrang mit vier Punkten Abstand vor Verfolger Salzburg. Auch für die Rangordnung beim Powerplay und im Penalty Killing konnten die Adler etwas tun: In der Effizienz im Überzahlspiel liegen sie an zweiter Stelle, im Unterzahlspiel mit 97,2 Prozent an erster.

Bis zum 20. Januar 2019 gehen die Eagles nun in die EWHL-Winterpause. Dann startet der Schlussspurt um den Einzug ins Finale der besten vier. Zurzeit sieht es sehr gut aus für die Eagles Südtirol.

In den Winterurlaub verabschieden sich die Eagles aber noch nicht, denn es stehen noch drei Spiele in der Italienmeisterschaft auf dem Programm. Am Mittwoch, 12.12. gastieren die Icebears Toblach um 20:30 Uhr in der Eiswelle, am Sonntag, 16.12. kommt es um 11:30 Uhr zum Rückspiel gegen Vizemeister Alleghe und am 22.12. steht die Auswärtsfahrt nach Toblach an. Dann ist Zeit Blessuren auszukurieren.

 

Die Details zum Spiel:

www.eishockey.at/de/s/livescores/