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Elite Women’s Hockey League

Ein magerer Punkt aus zwei Spielen für die Eagles Südtirol

Am Samstag in der EWHL unterlagen die Vizemeisterinnen in der Overtime, am Sonntag im Supercup gegen Memmingen kam die Aufholjagd zu spät


Ein Doppelpack von Shelby Perry reichte nicht um die Eagles zurück in die Spur zu bringen

 

Bozen, 16.09.2018 - In der Weihenstephanarena in Sterzing lud Aisulu Almaty zum EWHL-Opener der neuen Saison. Nachdem man die Kasachinnen im Supercup bereits 5:3 geschlagen hatte, reiste die Mannschaft recht zuversichtlich ins Wipptal.

Die Zuversicht war nicht von der nötigen Konzentration gestützt, so entwickelte sich ein zerfahrenes Spiel in dem Almaty in der 12. Spielminute in Führung konnte. Der Gameplan der kasachischen Mannschaft, in Führung gehen und sich dann auf Goalie Daria Dimitryeva verlassen, schien dieses Mal aufzugehen. Die Eagles Südtirol waren zu keiner nennenswerten Reaktion fähig, Almaty war aktiver und feuerte häufiger auf den Kasten der Eagles Südtirol in der Hoffnung den Vorsprung auszubauen. Erst bei Hälfte des Spiels gelang den Eagles Südtirol in Überzahl der Ausgleich. Erneut war es Shelby Perry, zurzeit der treffsicherste Adler, die die Vorarbeit von Chelsea Furlani und Samantha Gius nutzte. Vielversprechende Einschussmöglichkeiten auf beiden Seiten verhinderten die beiden Torfrauen. Es ging in die Nachspielzeit bei 3 gegen 3 Feldspielerinnen. In der zweiten Minute der Overtime ebnete ein kapitaler Wechselfehler der Eagles Südtirol Malika Aldabergenova Tür und Tor. Ihr Schuss ins Kreuzeck passt genau und bescherte Aisulu Almaty 2 Punkte.

 

Am Sonntag im Supercup wollten es die moralisch angeschlagenen Eagles Südtirol besser machen. Zu Gast in der Eiswelle der deutsche Meister ECDC Memmingen. Die mit vier Blöcken angereiste Gastmannschaft legte los wie die Feuerwehr und lag in der 12. Spielminute des ersten Drittels nach zwei Überzahltoren bereits mit 2:0 in Führung. Die Strafen – 14 gegen die Eagles Südtirol und nur 4 gegen Memmingen – sollten am Ende den Ausschlag geben, da Memmingen bei drei Chancen erfolgreich war. Noch im ersten Drittel fälschte die erst kurz vor dem Spiel aus Hong Kong angereiste Eleonora Bonafini einen Schuss von Laura Kraus unhaltbar ab. Memmingen ließ sich davon aber nicht aus der Bahn werfen und erzielte im Mittelabschnitt drei weitere Treffer, wobei die Verteidigung der Heimmannschaft mit den kräftigen deutschen Spielerinnen vor dem Tor ihre Not hatten. Im Schlussdrittel schraubte zunächst Memmingen die Torausbeute auf sechs Treffer und das Spiel schien schon nichts mehr an Spannung zu bieten zu haben, als die Eagles Südtirol aus dem Tiefschlaf erwachten und innerhalb von sechs Minuten drei Tore erzielten. Shelby Perry schlug erneut zwei Mal zu, Franziska Stocker erzielte hingegen ihr erstes Saisontor.

 

Weiter geht es am Mittwoch, 19. September in der Eiswelle in der EWHL, mit dem Retourmatch gegen Almaty. Wollen die Eagles Südtirol sich zurückkämpfen müssen gleich drei Punkte her. Schon allein um die besseren Karten im direkten Vergleich zu haben.

 

 

Die Details zu den Spielen:

www.eishockey.at/de/s/livescores/

 

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