Hockey Academy
Elite Women’s Hockey League

Neues Kapitel in der Geschichte der EWHL

Die 2004 von Martin Kogler, dem Österreichischen Eishockeyverband und der IIHF ins Leben gerufene einzige internationale Fraueneishockeyliga in Europa wird ab sofort vom Ungarischen Eishockeyverband gemanagt


Das neue Logo der EWHL

 

Der Österreichische Verband hingegen wollte die EWHL nur mehr unter bestimmten Bedingungen organisieren, die Ligamanager und Mädchen für alles Martin Kogler nicht akzeptieren konnte. Hier sprang der Ungarische Verband ein, der in Zsuzsanna Kolbenheyer (seinerzeit die erste registrierte Eishockeyspielerin in Ungarn), Mitglied des Vorstandes der IIHF, eine prominente Förderin des Fraueneishockeys hat. Mit dem Aufstieg in die Top Division war Ungarn natürlich interessiert die eigene Top-Mannschaft, KMH Budapest, die gut drei Viertel der ungarischen Nationalmannschaft umfasst, an einer starken Liga teilnehmen zu lassen.
Am 14. Juni fand in Budapest das traditionelle Liga-Treffen statt, bei dem verschiedene Aspekte zur besseren Vermarktung der einzigen grenzüberschreitenden Fraueneishockeymeisterschaft der Welt, angesprochen wurden.
Definitiv festgelegt wurde auch das Teilnehmerfeld. In der Saison 2019/20 werden wieder zwei ungarische Mannschaften an den Start gehen, drei österreichische sowie je eine kasachische, eine italienische, eine slowenische, eine dänische und neu eine polnische.
Nicht mehr dabei sind die Neuberg Highlanders.
Der EWHL Supercup, an dem die Eagles Südtirol dieses Mal nicht teilnehmen, da es sonst zu terminlichen Konflikten mit der Italienmeisterschaft kommt, soll in Zukunft zu einer Art Europapokal entwickelt werde (der Europapokal für Frauen EWCC wurde 2015 aus Kostengründen eingestellt).
„Das Hauptziel ist es, die Liga noch populärer zu machen, mehr Zuschauer anzulocken und mehr in den Medien berücksichtigt zu werden“ so Ligamanager Martin Kogler.
Die Teilnehmer an der EWHL 2019/20:
KMH Budapest (HUN)
MAC Budapest (HUN)
EHV Sabres Vienna (AUT)
DEC Salzburg Eagles (AUT)
KEHV Lakers (AUT)
Aisulu Almaty (KAZ)
Eagles Südtirol (ITA)
Silesia Brackens (POL)
HK SZ Olympia Ljubljana (SLO)
Hvidovre IK (DEN)