Hockey Academy
Elite Women’s Hockey League

Sudden death der Meisterschaft

Das Aus der Spielzeit 2019/20 mutet an wie das Drehbuch eines Endzeitfilms


Der Coronavirus hat, wie vermutet, jede Meisterschaft in Mitteleuropa lahmgelegt. Angesichts der Gefahr, die von diesem Virus ausgeht, eine logische und vernünftige Entscheidung, denn die Einschränkung der Kontakte unter Menschen ist wohl die einzige Methode die exponentielle Verbreitung des Virus wenigstens zu verlangsamen.
Aber es ist irgendwie schade, dass es so enden musste. Die Eagles waren drauf und dran den siebzehnten Meistertitel zu holen, den zehnten in den letzten elf Jahren: Von 13 Spielen wurde keines verloren, 111 Tore wurden erzielt bei 12 Gegentreffern. Damit wäre es wahrscheinlich die erfolgreichste Meisterschaft der letzten fünf Jahre geworden. Sogar in der Saison 2016/17, als die Eagles auch in der EWHL dominiert hatten, brachte man es in der heimischen Meisterschaft nicht auf diese Zahlen.
Am Ende ging der Sieg aber an den Virus. Als moralische Siegerinnen dürfen sich die Eagles aber dennoch fühlen.
Wie es in der kommenden Saison aussehen wird, lässt sich zu diesem Zeitpunkt nicht voraussagen. Nicht auszuschließen, dass die Reisebeschränkungen in Folge des sanitären Notfalls ihren Schatten auch auf 2020/21 werfen, denn ob und wann man der Pandemie Herr werden wird, steht in den Sternen. Damit stünde nicht nur die EWHL, sondern auch die heimische Meisterschaft vor dem Aus.
Wollen wir hoffen, dass das Verantwortungsbewusstsein der Menschen dazu führt, dass der Coronavirus als Verlierer vom Platz geht. Daher der Aufruf: #stayathome #ichbleibezuhause #iostoacasa