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Elite Women’s Hockey League

Spiel 1 im Finale geht klar an die Eagles Südtirol

Nach zwei Jahren gibt es in der Frauenitalienmeisterschaft endlich wieder ein Finale, nachdem es die Pandemie im vergangen Jahr verhindert hatte


Rückkehrerin Chelsea Furlani (links) und Eleonora Bonafini (rechts) drückten dem ersten Finalspiel den Stempel auf

 

Toblach, 20.03.2021 – Eigentlich hatten die Eagles den Eisbärinnen von Toblach angeboten, die Finalserie um zwei Wochen zu verschieben, da beide Teams Spielerinnen – die Toblacher Mannschaft sogar zwei ihrer Hochkaräter – die Eagles auch noch den Trainer vorgeben mussten. Das überraschende Nein der Hochpustertaler, machte dem gutgemeinten Vorschlag einen Strich durch die Rechnung.
So ging Spiel 1 der Finalrunde, in die der HC Toblach etwas überraschend vorgestoßen ist, wie geplant über die Bühne. Überraschend auch die Rückkehr aufs Eis von Chelsea Furlani. Sie sollte, trotz mangelnden Trainings, in ihrer unnachahmlichen Art dem Spiel ihren Stempel aufdrücken.
In den ersten fünf Spielminuten in der Toblacher Eishalle gelingt es der Heimmannschaft kaum sich des Drucks der Eagles Südtirol zu erwehren, Zählbares kommt für die Rekordmeisterinnen allerdings nicht heraus. Erst in der 10. Spielminute bricht Eleonora Bonafini mit einem Rebound den Bann. Der Protest der Heimmannschaft, die eine Behinderung des Torwarts gesehen haben will ist vergebens, es war nämlich die eigene Spielerin. Dann geht bei den Eagles aber unerklärlicherweise das Licht aus. Der Underdog aus Toblach spielt bisweilen besser und schnürt die Boznerinnen in deren Drittel ein. Ganz entgegen dem Spielverlauf trifft erneut Eleonora Bonafini in Überzahl zum 2:0. Knapp zwei Minuten später gelingt Toblach durch die Veteranin und Ex-Eagles Wally Kaser im Powerplay der Anschlusstreffer. Die Eagles Südtirol wirken in dieser Phase viel zu passiv.
In der ersten Pause muss Trainer Stefano Daprà, per Videoanruf zugeschaltet, der Mannschaft die Meinung gesagt haben, denn im zweiten Drittel sieht die Geschichte anders aus. Die Eagles erzielen gleich fünf Tore und hängen die Eisbärinnen ganz klar ab. Bei der Heimmannschaft schwindet auch jede Hoffnung auf eine überraschende Wendung. Zwei Tore von Sara Kaneppele, eines von Anna Bertoluzzo und je ein Bilderbuchtor von Eleonora Bonafini und Hanna Elliscasis ebnen den Weg zum Sieg.
Im Schlussdrittel setzen die Eagles mit Chelsea Furlani im Powerplay und nochmals Eleonora Bonafini mit ihrem vierten Treffer des Nachmittags endgültig den Schlusspunkt. Angesichts eines missglückten Starts ist das Schlussresultat von 9:1 letztlich doch eine klare Ansage.
Weiter geht es am 27. März mit Spiel 2 der Finalserie um den italienischen Meistertitel. Bis dahin dürften bei den Eagles zwei Spielerinnen wieder mit von der Partie sein und auch Coach Stefano Daprà wieder an der Bande stehen.


Die Details zum Spiel
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