Hockey Academy
Elite Women’s Hockey League

STARTSCHUSS IN DER FRAUEN-EISHOCKEYLIGA

Die Mission Titelverteidigung geht an diesem Wochenende in die erste Runde


 

Es hat lange gedauert bis alle Zweifel ausgeräumt und ein Kalender ausgearbeitet wurde. Von den letztjährigen fünf Mannschaften sind die Black Widows aus Mailand leider nicht mehr dabei, weil man keine vernünftigen Eiszeiten für das nötige Training bekommen konnte.
Übrig sind die klassischen Mannschaften: Real Torino, mit Hängen und Würgen Feltreghiaccio (die Erben des zehnmaligen Italienmeisters Agordo), HC Lakers jetzt unter die schüzenden Schwingen des HC Neumarkt geschlüpft und die amtierenden Italienmeister EV Bozen Eagles Academy.
Gespielt wird eine Hin- und Rückrunden und eine zusätzliche Hinrunde und dann eine Play-Off-Runde. Wieso die Eagles dabei nur drei Heimspiele haben und sechs Mal auswärts antreten bleibt allerdings schleierhaft.
Am Samstag, den 9. November geht es jedenfalls los mit den Paarungen HC Lakers gegen Real Torino und HC Feltreghiaccio gegen die Eagles.
Feltreghiaccio hat zwei Spielerinnen der letztjährigen Saison, nämlich Mia Campo Bagatin und Giovanna Speranza an die Lakers verloren, Urgestein Federica Zandegiacomo war vor Kurzem noch eher unschlüssig, ob sie nochmals die Schlittschuhe schnüren sollte.
Die Eagles gehen mit bereits zehn EWHL- und Europapokalspielen in den Beinen in diese Auftaktbegegnung und gelten verständlicherweise als Favorit, auch wenn die zwei Neuzugänge Carola Saletta und Eleonora Dalprà nicht mit von der Partie sein werden. Auf die leichte Schulter wollen sie diese Partie aber keinesfalls nehmen.
Am Sonntag, den 10. November kreuzen die Eagles um 10 Uhr in der Sill mit dem Finalgegner der letzten Saisonen Real Torino die Schläger. Auch die Piemontesen haben zwei Spielerinnen an den HC Lakers verloren und haben mit dem Abgang von Torfrau Marta Bonnal eine große Lücke zu schließen. Wer bei Real im Kasten stehen wird ist noch unklar und wird mit Sicherheit eine Überraschung. Anna De La Forest, Elena Ballardini und die junge Michelle Masperi, die allesamt EWHL-Rhythmus mitbringen, sind aber nach wie vor brandgefährlich.
Der Erfolg gegen Real hängt in erster Linie davon ab, wie man die Paradestürmerin De la Forest in den Griff bekommt.